Hin- und Rückrunde musste sich der LTV geschlagen geben!
Leichlingen wird Rheinischer Vizemeister
Unter Heimvorteil bestritt die weibliche A-Jugend nun am Sonntag ihren
einzigen Spiel-
tag der Saison auf dem Sportplatz der Balker Aue.
Zur Meisterschaft
hatten in diesem Jahr nur der TV Voerde und der Leichlinger TV ge-
meldet. Daher bestritt man an diesem Tag die Hin- und Rückrunde.
Zum heutigen Spielstag musste die Mannschaft auf gleich zwei Spielerinnen
verzichten.
Aus Krankheitsgründen fehlte Abwehrspielerin Nathalie Stief und Jacqueline
Ziesing
fehlte aus familiären Gründen. Hier war man nun gespannt, ob das Team
dieses Fehlen
kompensieren kann.
Im ersten Satz des Hinspiels war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Voerde.
Viele vermeind-
bare Fehler in der Annahme der Mittelposition verringerten wieder die
Angabenpunkte.
Denkbar knapp verlor man diesen unglücklich mit 14:15. Im zweiten Satz
lief es deutlich besser. Hier harmonierten Abwehr, Zuspiel und Angriff.
Man siegte mit 11:9 Punkten. Im
nun folgenden dritten Satz lief einfach nichts mehr. Zu viele
Annahmefehler stärkten immer wieder den Gegner und so war es nicht
verwunderlich, dass man diesen Satz mit 4:11 und somit das erste Spiel an
Voerde abgab.
In der zweiten Begegnung erhöhte der TV Voerde, der
an diesem Tag nur zu Viert an-
reiste, den Druck. Wieder zeigte der LTV eine wackelige Annahmeleistung,
die natürlich
auch durch den nassen Rasen erschwert wurde. Auch in der Angabe schlichen
sich nun
drei Eigenfehler ein. Alles in allem ließ dann den Spielverlust mit 8:11
und 9:11 nicht
vermeiden.
Ein so dezimierten Kader von nur fünf Spielerinnen
ließ keine möglichen Wechsel
zu. Betreuerin Susanne Weber wechselte zwar die Positionen innerhalb des
Teams,
welche jedoch keine erhoffte Besserung brachte. Man merkte deutlich, dass
zwei
Spielerinnen fehlten und die Mannschaft dieses nicht kompensieren konnte.
Trainer Andreas Weber hofft nun, bis zu den kommenden
Regionalmeisterschaften Nord
die Defizite noch abstellen zu können. "Bis zu den überregionalen
Meisterschaften
werde ich noch einiges ausprobieren, ich denke, wir werden dort mithalten
können,
wenn alle ihr Bestes geben und an einem Strang ziehen!"
(Julia
Weber)
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