Leichlingens zweite Frauenmannschaft
ohne Punkte
Toll gespielt
aber leider den Lohn nicht eingefahren!
Zu ihrem zweiten
Spieltag in der Verbandsliga trat am Samstag die zweite Frauenmannschaft
in Leichlingen an.
Am heutigen Tag
stand ein hartes Programm auf dem Plan, denn mit den Mannschaften aus
Düsseldorf, Wahlscheid und auch Siegburg traf man auf sehr routinierte
Teams, die zum Teil über viele Jahre Bundesligaerfahrung (teilweise
Erstligaerfahrung) verfügen.
Gleich im ersten
Spiel gegen die TG 81 aus Düsseldorf, die sich mit einer starken
Angreiferin aus Vaihingen verstärken konnte, entwickelte sich eine sehr
spannende und auf beiden
Seiten hoch umkämpfte Partie. Leider verlor der LTV diese Auftaktbegegnung
denkbar knapp, hinterließ aber auch beim Publikum einen sehr starken
Eindruck.
Ähnlich und fast
Deckungsgleich verlief die Partie gegen den TV Wahlscheid, wo man nach
drei verschenkten Matchbällen im zweiten Satz die Partie im dritten
Durchgang noch in einer hoch dramatischen Begegnung mit 8:11 verliert.
Im dritten Spiel
gegen Siegburg fehlte es Team dann an mentaler Stärke, denn eigentlich,
wäre dieser Gegner eine lösbare Aufgabe gewesen.
Hier die Ergebnisse im Einzelnen:
Leichlinger TV II –
TG 81 Düsseldorf 11:5, 5:11, 9:11
Leichlinger TV II –
TV Wahlscheid I 11:9, 10:12, 8:11
Leichlinger TV II –
Siegburger TV 8:11, 8:11
Am Ende des
Spieltages resümiert Trainer Andreas Weber: „Wir haben eigentlich toll
gespielt, haben es aber nicht geschafft, die heute verdienten Punkte
einzufahren. Solche Tage gibt
es! Die beiden ersten Begegnungen gegen Düsseldorf und auch gegen
Wahlscheid haben auf einem sehr hohen Niveau statt gefunden, und es hat
wirklich Spaß gemacht diese Spiele zu sehen. Tolle Angriffs- und
Abwehrszenen haben gezeigt, dass auch Frauenfaustball sehr spannend sein
kann. In manchen Situationen heute noch ein wenig abgeklärter, und ich bin
mir sicher, wir hätten heute alle Spiele gewonnen. Aber wer will dem Team
nach so einer guten Leistung Vorwürfe machen? Mit einem Durchschnittsalter
von gerade mal 16,5 Jahren (Susanne, die Betreuerin mal ausgenommen) geben
wirklich Hoffnung für die nächsten Jahre.“
(Andreas
Weber)
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