Deutsche Meisterschaften der U16 in Achternmeer/Moslesfehn
Leichlinger Mannschaften belegen die Plätze 6 und 11
Am vergangenen Wochenende fanden am 25. und 26.09.2010 die Deutschen
Jugend-meisterschaften der U16 in Achternmeer/Moslesfehn (Nähe
Oldenburg) statt. Auch in
diesem Jahr hatte sich der Leichlinger TV sowohl mit der weiblichen als
auch mit der männlichen Jugend für dieses Saisonhighlight qualifiziert.
Mit jeweils 24 Mannschaften
in beiden Wettkampfbereichen nahmen die besten Teams, jeweils
qualifiziert aus den einzelnen Landesverbandsmeisterschaften, der
gesamten Bundesrepublik teil.
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U16 weiblich |
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U16 männlich |
Wie gewohnt in Leichlingen machte sich auch an diesem Wochenende inklusive
Fans
und Eltern eine 32köpfige Reisegruppe auf den Weg ins Oldenburger Land, um
ihre
Teams lautstark anzufeuern. Die ausrichtenden Vereine, der SV Moslesfehn
und der
SV Achternmeer hatten organisatorisch für beste Rahmenbedingungen gesorgt
und
so standen hochwertigen und spannenden Wettkämpfen nichts mehr im Wege.
Unsere Mädchen trafen in der Vorrundengruppe bereits auf die hoch
gehandelten
Teams aus Schneverdingen und Breitenberg und so konnte die Zielsetzung für
den
ersten Wettkampftag nur lauten, sich möglichst mit dem noch dritten Platz
für die
Endrunde der besten 12 zu qualifizieren. Unsere Mädchen schlugen sich
wirklich
tapfer, zwar mussten die „geplanten“ Niederlagen gegen die zuvor genannten
Teams hingenommen werden, aber durch Siege gegen TSV Karlsdorf (11:8 und
11:6), sowie
gegen den ASV Veitsbronn (11:5, 11:7) und abschließend gegen den VFL
Kirchen (11:6, 14:15, 11:5) brachten den erhofften 3. Platz in der
Vorrundengruppe. Hiermit hatten die Mädchen bereits ihr Meisterschaftsziel
erreicht. Denn sich in diesem starken Teilnehmer-
feld unter die besten zwölf Mannschaften zu spielen, werteten die
Beteiligten schon als großen Erfolg.
Am nächsten Morgen wartete mit dem TV Öschelbronn auch keine unlösbare
Aufgabe.
Die Mädchen des LTV machten es dem Gegner sehr schwer und nur denkbar
knapp
musste der erste Satz erst in der Verlängerung mit 10:12 an den Gegner
abgegeben
werden. Im zweiten Satz erwischte die Mannschaft aus Bayern den deutlich
besseren
Start und gewinnt schließlich verdient auch den zweiten Durchgang mit
11:6. Es folgt
eine weitere Niederlage gegen den Rheinischen Konkurrenten dem TV Voerde
mit 14:15
und 7:11, bevor man im Spiel um Platz 11. auf dem TuS Freiberg traf. Hier
boten unsere Mädchen und Trainerteam den Zuschauern nochmals einen wahren
Krimi. Erst in der maximalen Verlängerung (15:14, 15:14!!) holen sich
unsere Mädchen mit einem Sieg
einen abschließend sehr zufrieden stellenden 11. Platz in der
Gesamtwertung.
– Glückwunsch -
Ziel unserer Jungens war ein Platz unter den besten Fünf! Ein sehr
ehrgeiziges Ziel, wie
die aufmerksamen Beobachter dieser Veranstaltung sehr schnell bemerkten,
denn die Konkurrenz war beachtlich. Konzentriert begannen die Spiele und
das Losglück bescherte
dem LTV in den ersten Begegnungen überschaubare Aufgaben. So waren die
ersten vier Partien mehr als Pflichterfüllung zu werten und ohne die
Gegner hier abwerten zu wollen,
kam man zu relativ ungefährdeten Siegen.
Im Einzelnen: Gegen den VfL GG Güstrow 11:9 und 11:5, gegen den FV
Glauchau- Rothenbach 11:8, 11:4, gegen den TuS Dahlbruch 11:1 und 11:5 und
gegen den
TV Homburg 11:2 und 11:3. Im abschließenden Gruppenspiel gegen den VfL
Kellinghusen patzte das Team vielleicht entscheidend für den weiteren
Turnierverlauf. Unnötig verliert
man das Spiel gegen allerdings eine sehr spielstarke Mannschaft aus
Schleswig Holstein
mit 8:11, 11:7 und 5:11.
Als Zweiter der Vorrundengruppe musste man nun in die Qualifikation um die
Viertelfinal-
spiele zu erreichen. So wartete am Sonntag um 09:00 Uhr im ersten
Durchgang der TB Oppau. Es galt sich ein wenig Frust vom Vortag
wegzuspielen, und so zeigten die Jungens
ihr wohl bestes Spiel an diesem Wochenende. Absolut dominierend ließen sie
dem Gegner
aus der Pfalz in keiner Phase eine Chance. Trotz bereits sehr nassen
Wetters bauten die Leichlinger aus einer starken Abwehr Angriff um Angriff
auf und siegten sehr deutlich mit
11:2 und 11:3. Im darauf folgenden Spiel um den Einzug in das Halbfinale
traf man nun
auf Grund des Vortagesspielverlustes gegen Kellinghusen auf den TV
Wünschmichelbach (später Deutscher Meister), einen Gegner, dem man sich
lieber im Halb- oder Finalspiel gewünscht hätte. Im ersten Satz
entscheidet die etwas druckvollere und routiniertere Angabe des Gegners
den Satzverlauf. Knapp aber verdient gewinnt Wünschmichelbach
den ersten Satz mit 8:11. Im zweiten Satz nach 0:4 Rückstand aus Sicht des
LTV werden
die Rheinländer zunehmend stärker. Punkt für Punkt erspielen sie sich
Vorteile und gehen
beim Spielstand von 7:6 selber mit einem Zähler in Führung. In der
Zwischenzeit hatte
der „Regengott“ den Platz zu einer „seifigen“ Angelegenheit verwandelt.
Nun folgte das,
was der LTV an diesem Wochenende einfach nicht hatte – das notwendige
Glück.
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Wünschmichelbach gleicht mit der nächsten Angabe zum 7:7 aus, und schließt
den fol-
genden Angriff ca. 20 cm hinter der Grundlinie ab. Der Linienrichter
entscheidet aber für
die Badener, eine deutliche Fehlentscheidung! Dann folgt eine bühnenreife
Schauspielein-
lage des gegnerischeren Schlagmanns! Ein für die Witterungsbedingungen
langer Ball-
wechsel endet mit einem Zuspiel der Wünschmichelbacher weit über der
Leine, der geg-nerischere Schlagmann springt hoch, berührt den Ball in den
Augen der vielen Zuschauer nicht, bricht theatralisch unter der Leine
zusammen, um von dieser Szene abzulenken
und der Schiedsrichter entscheidet für „Gutball“ Wünschmichelbach. Jeder
der nun
glaubte, dass der Angreifer des Gegners - nun der beobachteten Szene wegen
- ver-
letzt das Spielfeld verlassen muss, wird nach erfolgter Punktwertung durch
den Schieds-
richter (Ziel erreicht!!) eines besseren belehrt, denn schon beim nächsten
Angriff tritt
die wundersame Heilung ein! Nun ja… . Im folgenden Ballwechsel setzt sich
das „Pech“
der Leichlinger fort. Obwohl wieder super durch die Leichlinger Abwehr
abgewehrt, landet
das folgende Zuspiel in bester Position in einem Matchfleck und aus der
möglichen Punktchance reicht es nur zur Rettung des Balles mit
abschließenden Punktgewinn (wie
sollte es bei diesem Wetter auch anders sein) für den Gegner. Der Satz
endet mit 11:7
für Wünschmichelbach.
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Etwas enttäuscht zog man nun in das Spiel um den Einzug in die Finalrunde
zu Platz 5.
Der Gegner hieß erneut VfL Kellinghusen. Hier hatten die Leichlinger noch
eine Rechnung
offen und zeigten, dass sie diesen Gegner durchaus schlagen können. 11:5
und 11:9 hieß
das klare Ergebnis. Im anschließenden Spiel um Platz 5. traf man auf den
TV Vaihingen Enz. Das Spiel zeigte sich sehr ausgeglichen und dem in der
Zwischenzeit sehr schlechten Witterungsbedingungen geschuldet, kam kein
wirklich gutes Spiel mehr zu Stande (wie auch??). Am Ende siegte der TV
Vaihingen mit 11:7, 14:15 und 9:11 aus Leichlinger Sicht.
„Es wäre mehr möglich gewesen an diesem Wochenende“, so Jugendbeauftragter
Andreas Weber am Ende des Wettkampfes. „An solchen Tagen braucht man auch
ein wenig Fortune, aber ich bin nicht unzufrieden. Beide Mannschaften
haben erneut gezeigt, dass sie zu den besseren in Deutschland gehören. Es
macht mich schon ein wenig Stolz, dass die Faust-ballwelt uns in
Leichlingen in der Zwischenzeit als Gegner im Jugendbereich ernst nehmen!
Ein Verdienst vieler, die sich in Leichlingen aufopferungsvoll in den
letzten Jahren für die Jugend eingesetzt haben."
(Andreas Weber)
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| Es spielten:
Jacqueline Ziesing, Jessica Wissem, Christiane Roß, Lina und Jana
Hasenjäger, Mara
Ziegenhohn, Michelle Ihnken
Tim Weber, Lucas Petersmann, Kevin
Schmalbach, Maurice Zabka, Marcel Henke,
Sebastian Schröder, Dustin Sperling |