Bei herrlichem Sommerwetter traten wir am 13. Juni zum zweiten Spieltag
der Bezirksliga
Nord in der heimischen Balker Aue an. Die frühe Treffzeit ermöglichte
nicht nur den Aufbau von Feldern und Beköstigungsanlagen sondern bot auch
reichlich Gelegenheit, sich mental
auf die vier (!) Spiele vorzubereiten.
Im ersten Durchgang ging es gegen den Polizei Wuppertal. Auf dem noch
feuchten Rasen fanden wir relativ schnell ins Spiel und führten im ersten
Satz mit 10:8 und noch einmal mit 11:10, bevor wir doch noch mit 11:13 die
Segel streichen mussten. Wir hatten wohl etwas Angst vor der eigenen
Courage... Wie so oft nach knapp verlorenen Sätzen folgte im zweiten Satz
die Ernüchterung, und wir unterlagen ziemlich sang- und klanglos mit 5:11.
Direkt anschließend hieß der Gegner Leichlingen III, mit dem
"Altinternationalen" Stefan Hasenjäger am Schlag. Wie erwartet hatten wir
in beiden Sätzen nicht wirklich etwas zu bestellen, aber trotz des klaren
Ergebnisses von 5:11 und 5:11 waren wir eigentlich nicht unzufrieden.
Im dritten Spiel gegen Essen-West bewiesen wir einmal mehr, dass wir
bei optimalem Ein-
satz durchaus mithalten, eine gute Leistung aber leider nicht über zwei
oder drei Sätze aufrechterhalten können. So gelang es uns den ersten Satz
überraschend mit 11:9 für
uns zu entscheiden, um dann aber postwendend den zweiten ohne wirkliche
Gegenwehr
mit 3:11 abzugeben. Im dritten Satz fingen wir uns wieder und es
entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie. Trotz einer 8:7 Führung
gelang es uns leider nicht einen Vorsprung ins Ziel zu retten und wir
zogen mit 8:11 den Kürzeren.
Im abschließenden "Kellerduell" gegen Voerde wollten wir unbedingt noch
zu einem Er-folgserlebnis kommen. In einem abwechslungsreichen Spiel ging
es hin und her. Obwohl Schlagmann Matthias uns mit einer sehr
konzentrierten Leistung lange im Spiel hielt,
mussten wir aber nach harter Gegenwehr beide Sätze knapp mit jeweils 9:11
abgeben.
Um ehrlich zu sein, war wohl im vierten Spiel des Tages zum Schluss auch
ein wenig die
Luft raus.
Fazit: 0:8 Punkte hört sich ziemlich deprimierend an - aber sooo
schlecht waren wir
eigentlich nicht!