Am 16.01.2011 stand der letzte Spieltag der Bezirksliga Süd in
Rösrath an. In "voller Besetzung" traten wir zu den drei Begegnungen an.
Im ersten Spiel gegen den Siegburger TV präsentierten wir im ersten
Satz unseren schon legendären "Kollektiv-Schlaf". Bevor einer von uns
Fünfen erwacht war, war der erste Satz schon zu Ende: 1:11! Kein
weiterer Kommentar. Der zweite Satz zeigte zwar eine erkennbare
Steigerung (schlimmer konnte es ja auch nicht werden...), das knappe
Ergebnis von 10:12 täuscht aber etwas, profitierten wir doch mehr von
zahlreichen Eigenfehlern des gegnerischen Schlagmannes als von eigener
Stärke.
Unser zweiter Gegner, der Tabellenführer SSV Overath, verzichtete
angesichts der vermeintlich leichten Aufgabe gegen uns auf den
etatmäßigen Schlagmann, was sich im Spielverlauf als riskant erweisen
sollte. Wir zeigten gegenüber der "Leistung" im ersten
Spiel eine deutliche Steigerung. Annahme und Zuspiel klappten besser,
und vor allem im Angriff agierte Matthias nun wesentlich druckvoller.
Der erste Satz wurde zwar noch "standesgemäß" mit 6:11 abgegeben, im
zweiten aber entwickelte sich eine bis zum
Schluss spannende Partie. Endlich behielten wir auch unter Druck einmal
die Nerven
und konnten so den Satz mit 13:11 nach Hause bringen. Balsam für unsere
leidgeprüften Seelen! Mit gesteigertem Selbstbewusstsein konnte auch der
dritte Satz lange offen ge-
halten werden. Dass er letztlich mit 8:11 verloren ging, war kein
Desaster - so kann
man erhobenen Hauptes verlieren.
Das abschließende Spiel führte uns gegen den TV Hoffnungsthal,
ebenfalls ohne Stamm-schlagmann Dirk Schallenberg. Im ersten Satz gelang
es uns, die gute Leistung des vor-
herigen Spiels zu bestätigen, er ging erst nach erheblicher Gegenwehr
unglücklich mit
9:11 verloren. Im zweiten Satz begannen wir ebenfalls vernünftig und
konnten bis zum Stande von 7:7 mithalten. Gegen Ende schlichen sich dann
aber wieder einige Unkon-zentriertheiten und Eigenfehler ein, was dann
auch zum Satzverlust mit 7:11 führte.
Fazit: Mit dem Abschluss der Saison ist es uns nunmehr gelungen, ein
ganzes Jahr (!)
sieglos zu bleiben - nicht gerade sehr motivierend. Ich wollte
eigentlich schreiben:
"Vielleicht sollten wir doch einmal darüber nachdenken, wie lange wir
uns das noch
antun wollen." Unser guter Auftritt in den letzten beiden Spielen hat
mich aber doch
wieder etwas ins Zweifeln kommen lassen ...!"
Die Betreuung lag wieder in den erfahrenen Händen von Jürgen Schmale.